Archiv

Gedichte

So, Paps... Jetzt finde ich endlich Zeit auf deine Frage zu antworten..

Sind alle Gedichte von mir? Nicht grundsätzlich. Aber einige.... Ein paar sind aber auch aus nem Buch, und sie haben mir gefallen bzw. angesprochen (Nein,, das Buch hat nicht zu mir gesprochen,, obwohl ich einige Fragen hätte... wer hat die Seite eingerissen?)....
Na ja.. Also ich könnte zwar theoretisch die Namen drunterschreiben, aber einige gehen sehr tief und sind emotional sehr verbunden,, und da ist es mir manchmal lieber, wenn man denkt, dass sie von einem anderen Autoren sind.

Aber wenn du, oder wer auch immer, genauer wissen will, aus wessen Feder das Gedicht geflossen ist, einfach fragen,, ich antworte gerne... (wie hängt von dem jeweiligen Gedicht ab)... Ich hab dich lieb,,, Daddy....

Ach ja,,, es ist KEINE Themaverfehlung.... Ich bin echt glücklich....

7.4.06 20:05, kommentieren

Beichte

Wer kennt das nicht. Man denkt es läuft alles glatt. Man hat Ihn vergessen, überwunden, nicht mehr wichtig ist das alles schon lange nicht mehr... und dann passiert es. Man schläft und prompt schleicht er sich von hinten ran und überrennt dich wieder und du steckst wieder in dem gleichen Gefühlschchaos in dem du dich verfangen hast, seit du ihm über den Weg gelaufen bis.

Irgendwann in der Mitte eurer Bekanntschaft bist du der Überzeugung er fühlt auch was für dich . Du hattes Zeichen die dich das vermuten ließen,,, scheinbar zufällige Berührungen und eine Umarmung, du spürst wie sich die Finger verschränken und du denkst er wird mich fragen... und du sagst dir das immer wieder und immer wieder,, und wartets wartest wartest bis du nicht mehr warten kannst und wartest trotzdem weiter.

Deine Freunde halten dich für verrückt sagen immer wieder : Vergiss ihn endlich!!! Er ist nicht der auf den du warten solltest....

Tja, irgendwie haben sie recht und man weiß das auch, aber man kann trotzdem nicht aufhören zu warten. Und dann passiert es, die Hölle kommt und lädt dich ein für deinen Leichtsinn dein Herz so lange nur für einen zu versperren. Du hörst er hat eine Freundin,, und es auch noch die, die ihm einzureden versucht hat, dich mit ihr eifersüchtig zu machen, und du fängst an dich zu fragen, wo steckt der Sinn von dem allem. Der beste Freund die Schockolade und die schlechten Romane mit viel Liebe die erfüllt wird, nach ebenso vielen Stolperfallen und du hoffst weiter,,, dass er merkt wie dumm seine Freundin ist, und sich deiner wieder besinnt und zu dir kommt. Am besten noch mit einer großen Portion Tragik.. Mit einem weißen Ross und einem Strauß Roßen, rote und weiße... Als Entschuldigung und mit der Frage auf den Lippen auf die du so lange schon gewartet hast.. Aber dann ist das Badewannenwasser kalt geworden und der Held und die Helden des Romanes haben sich bekommen und werden glücklich bis ans Lebensende leben, und du verzehrst dich noch mehr nach Schockolade. Aber du weißt auch, du musst leben und du fängst an wieder andere kennenzulernen. Aber du denkst nur an ihn.. und einen Tages plötzlich ohne Vorwarnung bist du der Überzeugung dass er nicht mehr Thema nummer 1 ist,,, und am selben Abend träumst du von ihm!!!

Wo ist die Lehre die man daraus lernen soll. Ich wünschte ich könnte eine Antwort darauf geben, aber ich kann nicht.. Ich weiß nicht was ich sagen soll zu dieser Unverschämtheit des Herzens und der fehlenden Fairness des selbigen....

Aber gut.. ich hoffe ich werde dich irgendwann vergessen können du Heuchler... Ich kann dich zwar beleidigen aber ich weiß auch dass ich es nicht ernst meine...

Bitte lass mich endlich gehen

Ich wache auf
Ich denke an dich
Ich dusche mich
Ich denke an dich
Ich esse was
Ich denke an dich
Ich denke an dich
Ich schreie auf
Und denke an dich

Warum denke ich an dich
Du schmerzhafte Erinnerung
Du gemeine Verzweiflung in meinem Herz
Ich dachte nie, mich so zu verlieren
Und ich frage mich

Wer bin ich
Wer ist die Person die meine sachen trägt
Wer bin ich
Wer ist die Person im Spiegel?
Bin das ich?
Wer bin ich
Für die Menschen
Für mein Umfeld
Wer bin ich?

Wer bin ich
Wenn ich mich selber nicht kennen möchte?
Wenn ich mir selber nicht in die Augen sehen möchte?
Ich dachte nie, mich vor mir selber zu schämen
Und ich frage mich

Wie konnte es nur so weit kommen?
Bin ich über die Klippe gesprungen
Bin ich in die Fluten eingetaucht
Habe ich vergessen zu atmen?
Habe ich vergessen zu leben?
Habe ich vergessen wie es ist
stolz auf sich zu sein?
Stolz auf das geschaffene

Aber was wenn ich nichts geschaffen habe
Aber was wenn ich es nicht geschafft habe
geschafft zu atmen
geschafft zu leben
geschafft zu schreien?
Ich werde leben
Wenn ich gelernt habe zu schreien.
Aber wann?



Ich werde mich ziehen lassen... Ich werde mich an dem Rand des schwarzen Loches festhalten und nicht fallen

8.4.06 21:02, kommentieren

Und alles nur...

Und alles nur...
weil ich lebe
weil ich sehe
weil ich fühle
weil ich schmecke
weil ich dich kenne

Und ich denke nur...
an dich
an den Garten
in dem wir uns küssten
an das Auto
in dem wir uns berührten
an den Steg
wo wir uns hielten

Und alles nur...
weil ich lebe
weil ich sehe
weil ich fühle
weil ich schmecke
weil ich mich kenne

Und ich mache nur..
was ich will
was ich gut finde
was ich mag
was ich muss
was ich tue für dich und mich

Und alles nur..
weil ich dich liebe
und ich nicht weiß wie ichs beweisen soll
Komm ich zeig dir wie groß meine Liebe ist
und gehe heute meinen Weg

Man muss durch die Nacht wandeln um die Morgenröte zu sehen!



ich werde mein Licht anmachen und das Licht aufnehemen



Ich werde meine Hände ihr reichen, die denen hilft die es brauchen und sie mit Liebe versorgen

9.4.06 16:47, kommentieren

NEIN!!!

Geschwister.. sind eine ganz besonders seltsame Gattung und meine Schwester ist eine noch speziellere oder doch nicht...

Arrogant bis es weh tut. Besser wisserisch das es schon gar nicht mehr geht.

Hat ihr eigenes Universum aufgebaut und ist das wichtigste. Wo auch immer.

Lebt nur um andere zu verletzten.

Hat immer recht auch wenn sie genau weiß dass es nicht so ist.

Und ich plane das perfekte Verbrechen.

Wie kann ich sie ermorden und nicht dafür ins Gefängnis zu kommen.

Wobei sie wahrscheinlich keiner so schnell vermissen wird, so brutalst gemein sie zu jedem ist.

Es tut schon weh, wenn sie ihren Mund aufmacht.

Da kommen nur Gemeinheiten raus und man bleibt einfach nur geschockt stehen und ist nicht fähig etwas zu erwiedern weil man nichts findet das die Gemeinheit auch nur im Ansatz übersteigen würde.

wenn ich mich abreagiert habe, finde ich vieleicht auch noch irgendwie auch noch die ein oder andere positive Eigentschaft, aber im Moment fürchte ich, hat sie mich auf 210 gebracht und ich weiß nicht was ich machen soll.....

ICH HASSE ES!!!!!!



Das ist das Normanische Zeichen für Hass in dem Sinnbild der Schlange.... Klar, sie wird wieder was anderes behaubten,, wie immer, denn sie hat ja immer recht, und andere grunsätzlich unrecht.... Eine Einstellung, die sich noch rächen wird (Die wird Freunde verlieren, Jobs und weitere Dinge und irgendwann wird sie vieleicht lernen, dass sie nicht so mit ihrem Umfeld umspringen kann)

9.4.06 18:58, kommentieren

Was gibt ein Mensch dem anderen?

Ich möchte euch hier einen Text zeigen, der mich sehr inspieriert hat und mir in mehreren Lebenslagen geholfen hat.

Im Bereich des Materiellen bedeutet geben reich zu sein. Nicht der ist reich, der viel hat, sonder der, welcher viel gibt. Der Hortende, der ständig Angst hat, etwas zu verlieren, ist psychologisch gesehen ein armer Habenichts, ganz gleich, wieviel er bestitzt. Wer dagegen die Fähigkeit hat, anderen etwas von sich zu geben, ist reich. Er erfährt sich selbst als jemand, der anderen etwas von sich abgeben kann. Eigentlich hat nur der, der nichts als das Allernotwendigste zu Leben hat, keine Möglichkeit, sich damit eine Freude zu machen, daß er anderen ebenso vom Charakter wie vom tatsächlichen Besitz abhängt, was jemand als sein Existenzminimum ansieht. Bekanntlich sind die Armen eher gewillt zu geben, als die Reichen. Dennoch kann Armut, wenn sie ein bestimmtes Maß überschreitet, es unmöglich machen zu geben, und sie ist dann nicht nur wegen der Entbehrungen, die sie unmittelbar verursacht, so erniedrigend, sonder auch weil sie dem Armen die Freude des Gebens nicht erlaubt.
Der wichtigste Bereich des Gebens liegt jedoch nicht im Materiellen, sonder im zwischenmenschlichen Bereich. was gibt ein Mensch dem anderen? Er gibt etwas von sich selbst, vom Kostbarsten,was er besitzt, er gibt etwas von seinem Leben. Das bedeutet nicht unbedingt, daß er sein Leben für den anderen opfert - sonder daß er ihm etwas von dem gibt, was in ihm lebendig ist; er gibt etwas von seiner Freude, von seinem Interesse, von seinem Verständnis, von seinem Wissen, von seinem Humor, von seiner Traurigkeit - von allem was in ihm lebendig ist. Indem er dem anderen auf diese Weise etwas von seinem Leben abgibt, bereichert er ihn, steigert er beim anderen das Gefühl des Lebendigseins und verstärkt damit dieses Gefühl des Lebendigseins auch in sich selbst. Er gibt nicht, um selbst etwas zu empfangen; das Geben ist an und für sich eine erlsese Freude. Indem er gibt, kann er nicht umhin, im andern etwas zum Leben zu erwecken, und dieses zu Leben Erweckte strahlt zurück auf ihn; wenn jemand wahrhaft gibt, wird er ganz von selbst etwas zurückempfangen. Zum Geben gehört daß es auch den anderen zu Geber macht, und beide haben ihre Freude an dem, was sie zum Leben erweckt haben. Im Akt des Gebens wird etwas geboren, und die beiden beteiligten Menschen sind dankbar für das Leben, das für sie beide geboren wurde.

(Erich Fromm)



Man möge sich das durchlesen - mehre Male - denn einige Details bleiben einem auf dem ersten Weg versperrt. Es hört sich nach einem einfachen Text an, aber das ist er nicht.

Gute Nacht und viel spaß beim Nachdenken über das Geben und Nehmen, das dem Menschen so eigen war, und wieder werden sollte.

9.4.06 22:58, kommentieren